Streit über Erinnerungskultur • Übernahmeversuch im Deutschlandhaus Eine rechts-konservative Seilschaft will einen Wechsel an der Spitze des Berliner Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung erzwingen. Der deutsche Vernichtungskrieg in Osteuropa soll dort keine Rolle mehr spielen. Ein Gastbeitrag von Felix Ackermann 23.03.2026, 13.49 Uhr Im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung kann man derzeit in Zeitlupe beobachten, wie Politiker der CSU und CDU die Arbeit der AfD machen. Eine Seilschaft rechts-konservativer Männer versucht, das »sichtbare Zeichen« zur Erinnerung an das Vertreibungsgeschehen am Ende des Zweiten Weltkriegs unter ihre Kontrolle zu bekommen. Ziel der vom CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und seinem CDU-Unionskollegen Klaus-Peter Willsch angeführten Gruppe ist es, die seit 2016 amtierende Direktorin Gundula Bavendamm zu schassen, um ohne sie eine erinnerungspolitische Kehrtwende zu vollziehen: Die Geschichte der Vertreibung soll ohne die unmittelbare Vorgeschichte des über fünf Jahre lang geführten deutschen Vernichtungskriegs im östlichen Europa erzählt werden. Zu dieser gehörten Deportationen, Umsiedlungen und Zwangsarbeit von Menschen in den besetzten Gebieten. https://archive.is/2026.03.23-125115/https://www.spiegel.de/politik/deutschland/erinnerungskultur-streit-um-dokumentationszentrum-flucht-vertreibung-versoehnung-in-berlin-a-2534a906-eb2a-4176-898a-67321adb8592
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