Instagram-Post via vvnbda:
Kein Tag der Ehre
Die Bus-Anreise nach Budapest ist abgesagt.
Das antifaschistische Gedenken in Ungarn wurde behördlich untersagt.
Die vom VVN-BdA und KZ-Verband Wien geplante gemeinsame Busanreise zur Gedenkfeier der MEASZ / FIR am Samstag, 14. Februar 2026 muss leider abgesagt werden.
Die ungarischen Behörden haben, unter Bruch sämtlicher rechtsstaatlicher Regeln, die Gedenkfeier der MEASZ untersagt.
Sie berufen sich dabei auf eine neue Verordnung der Regierung Orban, dernach alles was nur im entferntesten mit Antifaschismus zu tun hat, zu verbieten sei.
Geplant und angemeldet war eine Gedenkfeier beim Shoah-Denkmal in Budapest (Schuhe am Donauufer, Cipök a Duna-parton), das an die Ermordung von Budapester Juden und Jüdinnen durch Pfeilkreuzler 1944/1945 erinnert.
Geprochen hätte dabei auch die Zeitzeugin und Überlebende Katalin Sommer.
Dem Opferverband MEASZ und einer Zeitzeugin eine Veranstaltung mit dem Hinweis auf Antifaschismus zu verbieten ist ein Skandal.
Die Kamerad:innen in Ungarn gehen gegen diese Einschänkung der Meinungsfreiheit gerichtlich vor.
Da eine Anreise zu einer untersagten Gedenkfeier aber für VVN-BdA und KZ-Verband Wien nicht vertretbar ist, wurde die Busreise abgesagt.
Alle, die ein Bus-Ticket erworben haben, mögen sich bitte per Mail melden, um den Betrag zurückerhalten.
Wie schlimm die Lage ist?
So schlimm: Während nächstes Wochenende Neonazis in Orginaluniformen durch Budapest marschieren können, wird jeglicher antifaschistischer Protest kriminalisiert und unterbunden.
#Antifaschismus #vvnbda #kz-verband
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Quelle: www.instagram.com/p/DUVTaI6jd4...