Veranstaltungsplakat, darauf der Text: Pyramide, Hieroglyphen, Zikkurate, Keilschrift – die Faszination des geheimnisvollen Orients hat schon früh Europa erfasst. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begeisterte die "Ägyptomanie" die Welt. Wenig später fesselten die Entdeckungen der assyrischen Königsstädte das Bildungsbürgertum. Die Funde und Befunde dienten auch als Quellen für die westliche Kunst und Architektur. Die Rezeption des Alten Ägyptens und Mesopotamiens zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist im aktuellen Wintersemester Thema einer öffentlichen Vortragsreihe der Institute für Ägyptologie und Koptologie und Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie. Die Reihe zeigt an vier Beispielen, wie stark die Kenntnisse über das Alte Ägypten und den Alten Orient verbreitet waren.
30.10. Regina Hölzl (Wien): "Beni Hassan in Wien – Die ‚Grabmalereien‘ Chnumhoteps II. im Kunsthistorischen Museum und ihre Restaurierung"
20.11. Brigitte Pedde (Berlin): "Rekonstruktionszeichnungen altorientalischer Baukunst als Inspiration für Architektur im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts"
11.12., Ulrich Brüggemann (Münster): "Die Rezeption der altägyptischen Kultur im Werk von Lawrence Alma-Tadema"
15.1., Apl. Prof. Dr. Ellen Rehm (Münster): "Vorhang auf für den Alten Orient! Ausgrabungen inspirieren Bühnenbilder"
Ort: RS 2 (Hofhörsaal Rosenstraße 9, Münster)
Zeit: 18:15 - 19:45 Uhr
Der Vortrag ist Auftakt einer öffentliche Vortragsreihe der Institute für #Ägyptologie und #Koptologie und #Altorientalistik und Vorderasiatische #Archäologie über die Rezeption des Alten Ägyptens und Mesopotamiens zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mehr: uni.ms/vexip 🏺