weißer Text auf dunkelblauem Hintergrund: Warum dieses Gedicht wehtun muss Das Dilemma der Unsichtbarkeit Dieses Gedicht trägt den Titel "Morbus Invisibilis" — die unsichtbare Krankheit. Bei ME/CFS klafft eine gewaltige Lücke zwischen dem äußeren Anschein und der inneren Zerstörung. Während Betroffene oft "ganz normal" aussehen, zerfällt ihr Leben hinter verschlossenen Türen.
weißer Text auf dunkelblauem Hintergrund: Die bewusste Härte: Ein Gegengewicht zur Verharmlosung Vielleicht hast du beim Lesen der Zeilen über Agonie, Gift und das Gefühl, von Gott und der Welt verlassen zu sein, gezögert. Das ist beabsichtigt. Seit Jahrzehnten wird ME/CFS in Medien und Gesellschaft oft als "chronische Müdigkeit" kleingeredet. Sätze wie "Jeder ist mal müde" oder "Du musst dich nur mal richtig ausruhen", sind Schläge ins Gesicht derer, deren Nerven- und Immunsystem zusammengebrochen ist.
weißer Text auf dunkelblauem Hintergrund: Dieses Gedicht ist ein Korrektiv Es beschönigt nichts, weil Beschönigung den Leidensdruck unsichtbar macht. Es nutzt Begriffe wie Agonie, um klarzustellen: Hier geht es nicht um Erschöpfung, sondern um einen Zustand schwerster körperlicher Not. Es spricht von Einsamkeit, weil die soziale Isolation bei dieser Krankheit (oft über Jahre im dunklen Zimmer) eine der grausamsten Begleiterscheinungen ist.
weißer Text auf dunkelblauem Hintergrund: Die Botschaft hinter den Buchstaben: LEARN ABOUT ME Wenn Du die Anfangsbuchstaben von oben nach unten liest, findest Du die internationale Forderung der Betroffenen. Es ist ein Appell an die Medizin, die Politik und die Gesellschaft. Lerne, dass ME/CFS keine psychische Erschöpfung ist, sondern eine schwere Multisystemerkrankung. Erkenne, dass "Reha" — wie im Gedicht erwähnt — oft kontraproduktiv ist, wenn sie die Belastungsgrenze (Pacing) missachtet. Hör auf, die Hoffnungslosigkeit der Schwerstbetroffenen zu ignorieren.
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